Kann man lernen, glücklich zu sein – selbst dann, wenn das Leben sich schwer anfühlt, das Umfeld herausfordernd ist oder du nie gelernt hast, auf dein eigenes Wohlbefinden zu achten?
Genau dieser Frage gehe ich in meiner aktuellen Podcastfolge gemeinsam mit meinem wunderbaren Gast Lucia Miggiano nach. Und ich verspreche dir: Dieses Gespräch kann etwas in dir verändern.
Denn vielleicht kennst du das auch: Eigentlich „müsste“ es dir gut gehen – und trotzdem fühlt es sich nicht so an. Genau hier beginnt die Reise. Genau hier beginnt der Weg, wirklich zu lernen, glücklich zu sein.
Mein Gast: Lucia Miggiano
Lucia Miggiano ist Geschäftsführerin von remaking sowie Lehrperson und Lehrtrainerin für das „Schulfach Glück“. Mit ihrer vielseitigen beruflichen Erfahrung unterstützt sie Menschen dabei, Kompetenzen für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.
Mehr über Lucia Miggiano erfährst du hier:
remaking.ch
Glück ist kein Zufall – sondern eine Entscheidung
Lucia bringt es so klar auf den Punkt:
Glück im Sinne von echtem Wohlbefinden hat nichts mit Zufall oder Glücksspielen zu tun. Es geht vielmehr darum, wie du dein Leben wahrnimmst, gestaltest und reflektierst.
Die entscheidende Erkenntnis:
Du kannst lernen, glücklich zu sein.
Nicht über Nacht. Nicht perfekt. Aber Schritt für Schritt.
Und vielleicht ist genau das der befreiendste Gedanke überhaupt: Du bist dem Glück nicht ausgeliefert – du kannst aktiv etwas dafür tun.
Höre dir unbedingt die Podcastfolge an
Dieses Gespräch mit Lucia Miggiano steckt voller ehrlicher Einblicke, berührender Momente und praktischer Impulse.
Nimm dir die Zeit, reinzuhören – es könnte der Anfang von etwas Neuem für dich sein:
Vielleicht ist genau diese Folge dein erster Schritt, wirklich zu lernen, glücklich zu sein.
Was wir von Jugendlichen über Glück lernen können
Lucia unterrichtet das Schulfach Glück – und arbeitet täglich mit jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren.
Was sie dabei sieht, ist ehrlich gesagt erschreckend und zugleich hoffnungsvoll:
- Viele Jugendliche sind gestresst und überfordert
- Emotionen sind oft schwer greifbar
- Orientierung fehlt
Und genau hier wird deutlich, warum es so wichtig ist, früh zu lernen, glücklich zu sein.
Denn gleichzeitig passiert etwas Magisches:
Durch Reflexion, Gespräche und gezielte Übungen lernen die Jugendlichen, sich selbst besser zu verstehen. Sie beginnen, Verantwortung zu übernehmen. Sie erkennen, dass sie Einfluss auf ihr eigenes Wohlbefinden haben.
Und genau das ist der Schlüssel.
7 Wege, wie du lernen kannst, glücklich zu sein
Lass uns die wichtigsten Impulse aus dem Gespräch für dich greifbar machen. Diese 7 Wege können dir helfen, Schritt für Schritt zu lernen, glücklich zu sein:
1. Werde dir deiner Gefühle bewusst
Glück beginnt damit, dass du überhaupt wahrnimmst, was in dir vorgeht. Nicht nur „gut“ oder „schlecht“ – sondern die ganze Bandbreite deiner Emotionen.
2. Reflektiere statt zu bewerten
Ereignisse sind neutral. Erst deine Bewertung macht sie positiv oder negativ. Genau hier kannst du ansetzen, um bewusst zu lernen, glücklich zu sein.
3. Übernimm Verantwortung für dein Leben
Du bist nicht Opfer deiner Umstände – du kannst Gestalter werden. Diese Haltung verändert alles.
4. Stärke deine Selbst- und Sozialkompetenz
Glück entsteht selten allein. Beziehungen, Verbindung und echtes Miteinander sind essenziell.
5. Hinterfrage deinen Alltag
Was tut dir wirklich gut – und was raubt dir Energie? Gerade Themen wie Medienkonsum spielen hier eine große Rolle.
6. Erlaube dir, Fehler zu machen
Oder wie Lucia und ich sagen:
Entweder du gewinnst – oder du lernst.
7. Übe Achtsamkeit und Innehalten
Manchmal reicht ein bewusster Atemzug, um wieder bei dir selbst anzukommen. Auch das ist ein wichtiger Schritt, um zu lernen, glücklich zu sein.
Dein Umfeld bestimmt nicht dein Glück
Ein besonders kraftvoller Moment im Gespräch war für mich diese Erkenntnis:
Du kannst dein Umfeld oft nicht verändern –
aber du kannst entscheiden, wie du damit umgehst.
Und genau darin liegt deine Freiheit.
Das bedeutet auch: Selbst wenn du aus schwierigen Umständen kommst, kannst du trotzdem lernen, glücklich zu sein. Vielleicht nicht sofort – aber mit der Zeit, mit Bewusstsein und mit kleinen Schritten.
Glück ist ein Prozess – kein Ziel
Vielleicht erwartest du eine Art „Endzustand“:
Irgendwann bin ich glücklich – und dann bleibt das so.
Aber so funktioniert Leben nicht.
Glück ist etwas, das du immer wieder neu erschaffst.
Ein Prozess. Eine Haltung. Eine Entscheidung – jeden Tag.
Und genau deshalb ist es so wichtig, aktiv zu lernen, glücklich zu sein, statt darauf zu warten, dass es irgendwann einfach passiert.
Mein persönlicher Impuls für dich
Wenn du nur eine Sache aus diesem Podcast mitnimmst, dann diese:
Du darfst lernen, glücklich zu sein.
Und du musst es nicht perfekt können.
Vielleicht beginnst du heute einfach mit einer kleinen Frage:
Was würde mir gerade wirklich guttun?
Denn oft sind es nicht die grossen Veränderungen, sondern die kleinen bewussten Entscheidungen, die den Unterschied machen.
Ich wünsche dir, dass dein Herz heute ein Stück heller leuchtet.
Alles Liebe
deine Christina










